Kategorien: Enterprise Risk20. February 2013Kommentare geschlossen
Die Uhr tickt ab dem Moment, in dem Ihr Unternehmen von einer Cyberattacke betroffen ist. Wissen Sie, was zu tun ist?
Durch die immer größere Verbreitung internetfähiger Geräte wächst die Cyber-Kultur schneller als die Cyber-Security. Alles, was Teil des Cyberspace ist, ist einem potenziellen Risiko ausgesetzt. Persönliche Daten, geistiges Eigentum, Cyber-Infrastrukturen, aber auch die militärische und staatliche Sicherheit könnten jederzeit durch ausgeklügelte Angriffe gefährdet werden – meist ausgelöst durch Sicherheitspannen oder die Schwachstellen des weitgehend unausgereiften und unkontrollierbaren weltweiten Internets.
Der Schutz vor Cyber-Kriminalität muss bei Unternehmen heutzutage einen hohen Stellenwert einnehmen. Cyber-Kriminalität muss im gesamten Unternehmen, angefangen auf Vorstandsebene, als wesentliches Geschäfts- und nicht ausschließlich als IT-Risiko angesehen werden. Die Fähigkeit, mit den wachsenden Gefahren umgehen zu können, muss ausgebaut werden, um den Anforderungen von Kunden, Verbrauchern, Aktionären und Regulierungsbehörden gerecht zu werden.
Cyber Security. Entstehung
Erfahren Sie in weniger als 300 Sekunden die Geschwindigkeit und Intensität einer Cyber-Attacke. Während der Anschlag stattfindet, zeigen wir Ihnen, dass Unternehmen sich selbst verteidigen können, indem sie die Kontrolle über die Situation übernehmen und effektiv zurückschlagen.
Kategorien: Allgemein31. January 2013Kommentare geschlossen
Als letztes EU-Land führt Österreich mit 1. 7. 2013 ein Rechnungslegungskontrollgesetz ein und setzt somit „Enforcement“ auch hierzulande um. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) wird gemeinsam mit einer neu zu gründenden Prüfstelle ab diesem Zeitpunkt Jahres- und Konzernabschlüsse in- und ausländischer börsennotierter Unternehmen sowie deren externe bilanzrelevante Kommunikation auf Herz und Nieren prüfen. Die Deloitte-Experten raten, rechtzeitig mit der Vorbereitung auf das neue Prüfungsverfahren zu beginnen. Weiterlesen…
Kategorien: Allgemein12. December 2012Kommentare geschlossen
Lange wurde sie diskutiert, nun steht die Einführung der Enforcement-Einrichtung auch in Österreich fest: Ab 1.7.2013 ermittelt die neue Prüfstelle (auch „Bilanzpolizei“) und nimmt die Bilanzen ab 31.12.2013 genauer unter die Lupe. Vorrangiges Ziel ist die Kontrolle von Finanzinformationen kapitalmarktorientierter Unternehmen. Weiterlesen…
Kategorien: Allgemein28. September 2012Kommentare geschlossen
Mit Budget-Begleitgesetz 2011 wurden die Zwangsstrafen zur Durchsetzung der Verpflichtung zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen verschärft. Der Oberste Gerichtshof legt überdies in seinen Entscheidungen im Zusammenhang mit der fristgerechten Einreichung der Jahresabschlüsse einen strengen Maßstab an.Weiterlesen…
Kategorien: IFRS2. July 2012Kommentare geschlossen
Der IASB hat vor rund einem Jahr die Änderungen von IAS 19 herausgegeben. Mit 5. Juni 2012 hat nun auch die EU den überarbeiteten Standard in europäisches Recht übernommen (Endorsement). Weiterlesen…
Kategorien: AFRAC14. June 2012Kommentare geschlossen
Das Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) veröffentlichte im März 2012 die Stellungnahme „Geschäftsjahr des Konzernabschlusses – UGB vs. BörseG“, welche die Fragestellung behandelt, ob das Geschäftsjahr des Konzernabschlusses mit dem Geschäftsjahr des Jahresabschlusses übereinstimmen muss, bzw. wie der Stichtag des IFRS Konzernabschlusses bestimmt wird. Weiterlesen…
Kategorien: Allgemein8. June 2012Kommentare geschlossen
Lange wurde sie diskutiert, nun wird die endgültige Umsetzung bereits beginnend mit Sommer 2012 erwartet: Vor welche Herausforderungen stellt ein Enforcement-Verfahren die österreichischen Kapitalmarktunternehmen? Weiterlesen…
Der österreichische Standardsetter Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat am 30. November 2011 den Entwurf einer Stellungnahme zur „Verteilung des Dienstzeitaufwandes der „Abfertigung alt“ nach IAS 19“ (Link zum Entwurf der Stellungnahme) veröffentlicht. Dieser Entwurf behandelt die Frage der Klassifizierung der Leistungsarten gemäß §§ 23 und 23a AngG als Leistung an Arbeitnehmer im Sinne von IAS 19. Desweiteren werden Empfehlungen zur Verteilung des Dienstzeitaufwandes für Ansprüche aus Anlass der Pensionierung unter Berücksichtigung von IAS 19 gegeben. Der veröffentlichte Entwurf dient ausschliesslich der Einholung von Stellungnahmen der Öffentlichkeit, die bis zum 16. Jänner 2012 abzugeben sind. Der Entwurf der Stellungnahme kann auch direkt von der Internetseite des AFRAC heruntergeladen werden.
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat eine Stellungnahme zum IASB-Standardentwurf ED/2011/3: Verpflichtender Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 9 veröffentlicht. AFRAC unterstützt den Vorschlag, den Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 9 von 2013 auf 2015 zu verschieben und spricht sich dafür aus, auch die vorzeitige Anwendung, die im neuen Entwurf unverändert blieb, nach hinten zu verschieben. Ferner schlägt AFRAC die Übereinstimmung der Daten des Inkrafttretens von IFRS 9 und nahestehenden Standards wie beispielsweise des neuen Standards zu Leasingverhältnissen vor, um eine konsistente Anwendung zu ermöglichen. Die englischsprachige Stellungnahme Sie direkt von der Internetseite des AFRAC herunterladen.
Allgemein. Basierend auf dem Kyoto-Protokoll sowie der EU-Richtlinie über ein System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten (2003/87/EG) soll in Österreich das Emissionszertifikategesetz (EZG) eine Reduktion der Treibhausgase durch Zuteilung von CO2-Ausstoßmengen bewirken, die in sogenannten Emissionszertifikaten verbrieft werden. Diese Zertifikate werden jährlich unentgeltlich an bestimmte Anlagen zugeteilt, erlauben jedoch in der Folge auch den Handel mit diesen. Ziel ist es, auf kosten- und wirtschaftlich effiziente Weise auf eine Verringerung von Treibhausgasemissionen hinzuwirken. Weiterlesen…
Nachdem der Entwurf des IASB zur Überarbeitung der Bilanzierung von Leasingverhältnissen teilweise mit heftiger Kritik aufgenommen wurde, ist das IASB von dem Entwurf mittlerweile so weit abgerückt, dass es Ende Juli beschlossen hat einen neuen Entwurf zu veröffentlichen, der erneut kommentiert werden kann. Dadurch ist die die Veröffentlichung eines endgültigen Standards, die ursprünglich für das zweite Quartal 2011 geplant war, in weite Ferne gerückt und auch von einem Inkrafttreten des Standards mit 2013 ist derzeit nicht mehr auszugehen.
Mit dem kürzlich lancierten Vorschlag zur Verbesserung der europäischen Corporate Governance will die Kommission das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft steigern. Welche neuen Aufgaben sich aus dem Grünbuch für die österreichische Aufsichtspraxis sowie die Verantwortung von Aktionären ergeben könnten, wurde beim Business Lunch am 16. Juni bei Deloitte diskutiert. Weiterlesen…
Am 16. Juni 2011 hat der IASB Änderungen zu IAS 19 veröffentlicht. Damit wurde das Projekt zur Verbesserung der Bilanzierung von Pensionen bzw. Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses abgeschlossen. Der adaptierte IAS 19 enthält folgende Änderungen:
Die Möglichkeit zur Berücksichtigung von versicherungsmathematischen Gewinnen/Verlusten im Rahmen der Korridormethode wurde abgeschafft.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden somit in jener Periode berücksichtigt, in der sie angefallen sind. Die Erfassung erfolgt im sonstigen Ergebnis und damit direkt im Eigenkapital. Für den Bilanzleser sind die Veränderungen über die Darstellung in der Gesamtergebnisrechnung ersichtlich.
Erweiterte Anhangangaben im Zusammenhang mit leistungsorientierten Plänen – insbesondere sind zusätzliche Angaben zu Merkmalen und Risiken erforderlich.
Die Änderungen von IAS 19 treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Mit Abschluss dieses Projektes wurde ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen der Annäherung von IFRS und US-GAAP gesetzt.
Aufgrund der teilweise heftigen Reaktionen, die das IASB und das FASB zu dem Exposure Draft erhalten haben (FASB und IASB erhielten mehr als 750 Comment Letters) wird der endgültige Standard vermutlich erheblich vom Exposure Draft abweichen. Viele Unternehmen äußerten Bedenken, dass der Standard wesentliche Auswirkungen auf ihre Leistungsindikatoren und auf ihre Fähigkeit haben würde, hinreichend Finanzmittel sicherstellen zu können. Weiterlesen…
Am 12. Mai 2011 haben der IASB und FASB einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen des Konvergenzprojektes gesetzt. Mit dem neuen IFRS 13 und Änderungen in US GAAP wurden die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts sowie damit verbundene Anhangangaben vereinheitlicht. Weiterlesen…
Der IASB hat am 12. Mai 2011 die endgültigen Fassungen der fünf neuen bzw. überarbeiteten Standards herausgegeben. Damit werden die Verbesserungen im Bereich der Bilanzierung von „off-balance“ Aktivitäten und gemeinsamen Vereinbarungen abgeschlossen. Die Anpassungen im Bereich der „off-balance“ Aktivitäten sind eine Reaktion auf die Finanzkrise und führen zu einer weitgehenden Angleichung an US-GAAP. Weiterlesen…
Die EU-Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA, die wesentliche Entscheidungen von Enforcement-Behörden der EU sammelt und veröffentlich, hat in ihrem letzten Enforcementbericht eine Entscheidung zur bilanziellen Behandlung von Grünstromzertifikaten veröffentlicht – anläßlich der aktuellen energiepolitischen Diskussion ein immer mehr an Bedeutung gewinnendes Thema.
Die vorliegende Enforcemententscheidung (Decision ref. EECS/0111-4) klassifiziert demnach Grünstromzertifikate, die aufgrund regulatorischer Bestimmungen zugeteilt werden, als erfolgsbezogene Zuwendungen im Sinne des IAS 20. Die Enforcement-Behörde ist der Ansicht, dass die Zertifikate schon nach ihrer Gewährung und nicht erst nach ihrem Verkauf bilanziell zu berücksichtigen sind. Bei Gewährung sind die Zertifikate gem. IAS 20.29 entweder im „Other Comprehensive Income“ (OCI) zu erfassen oder alternativ von den entsprechenden Aufwendungen abzuziehen. Grünstromzertifikate, die zum Stichtag schon gewährt, jedoch noch nicht verkauft wurden, sind als Vorräte gem. IAS 2 anzusetzen.
Nach der überwiegenden Meinung in der Literatur und nach den Erläuterungen in den Gesetzesmaterialien zum IRÄG 1997 und zum AktRÄG 2009 ist nur dann der Abschlussprüfer „den Verhandlungen zuzuziehen“ Weiterlesen…
Das dHGB ist grundsätzlich von einem Saldierungsverbot von Aktiv- und Passivposten geprägt. Durch das BilMoG kam es nun zu einer Ausnahme, die in § 246 Abs. 2 Satz 2 dHGB umgesetzt wurde, und ab 1.1.2010 anzuwenden ist. Darin wird ein Saldierungsgebot von Vermögensgegenständen als auch die Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen geregelt. Diese Vorschrift ist auf Vermögensgegenstände anzuwenden, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Befriedigung von Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern dienen, welche aus der betrieblichen Altersversorgung oder sonstigen langfristigen Verpflichtungen entstanden sind (sog. Deckungs- bzw. zweckgebundenes Vermögen). Weiterlesen…
Durch den Wartungserlass 2010 des BMF, mit dem die Einkommensteuerrichtlinien angepasst wurden, kam es zu einer Veränderung der steuerlichen Regelungen zu Teilamortisations-Leasingverträgen (Restwertleasing). Da die unternehmensrechtliche Bilanzierung von Leasingverhältnissen aufgrund des Fehlens unternehmensrechtlicher Vorschriften zu diesem Sachverhalt in der Bilanzierungspraxis zumeist auf Basis der Einkommensteuerrichtlinien erfolgt, hat diese Änderung nicht nur steuerliche Auswirkungen. Weiterlesen…
Wie bereits in der BTN Nr. 26 vom 12.11.2010 angekündigt, hat der Nationalrat hat im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes 2011 die vorgeschlagene Änderung des § 283 UGB über die automatische Festsetzung von Zwangsstrafen bei nicht fristgerechter Einreichung des Jahresabschlusses beim Firmenbuch nunmehr beschlossen. Die Änderungen treten mit 1.1.2011 in Kraft. Weiterlesen…
Das AFRAC (Austrian Financial Reporting and Auditing Comittee) veröffentlichte im September 2010 eine Stellungnahme zur unternehmensrechtlichen Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsinstrumenten. Danach sind freistehende Derivate – darunter können auch schon Zu- und Verkaufskontrakte über nicht finanzielle Posten (bspw. Commodities) fallen – die einen negativen beizulegenden Zeitwert aufweisen, abweichenden von den bisherigen Vorschriften zur Bilanzierung schwebender Geschäfte, stets als Rückstellung in die Bilanz aufzunehmen (es wird von der Fiktion der Glattstellung des Derivats ausgegangen). Bei Unternehmen, die intensiv Derivate einsetzen, kann dies letztendlich zu einer wesentlich höheren Ergebnisvolatilität führen. Weiterlesen…
Das IASB und das FASB veröffentlichten am 17. August 2010 einen gemeinsamen Exposure Draft (ED) zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Der ED schlägt ein einheitliches Bilanzierungsmodell für alle Leasingverträge vor und eine Umsetzung dieses ED würde dazu führen, dass die geleasten Vermögensgegenstände im IFRS-Abschluss nicht mehr – wie es teilweise bisher der Fall war – „off-balance“ gehalten werden können. Weiterlesen…
Zeitpunkt wertaufhellende Erkenntnisse im Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres zu berücksichtigen sind. Ertragsteuerliche Gesichtspunkte werden nicht behandelt.
Der erste Entwurf zur Stellungnahme wurde bereits am 10. Februar 2010 mit dem Titel „Der Wertaufhellungszeitraum im Unternehmensrecht“ veröffentlicht. In weiterer Folge wurde der Entwurf aufgrund von öffentlichen Stellungnahmen in wesentlichen Teilen überarbeitet. Weiterlesen…
Mit 30. Juni 2010 hat der AFRAC die endgültige Stellungnahme, welche sich mit der unternehmensrechtlichen Bilanzierung von Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen befasst, veröffentlicht. Die Stellungnahme ersetzt die Stellungnahme „Aktuelle Fragen der unternehmensrechtlichen Bewertung von Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen“ vom Dezember 2008. Die Fragen dieser Stellungnahme wurden inhaltlich unverändert übernommen. Der im Entwurf „Grundsatzfragen der unternehmensrechtlichen Bilanzierung von Finanzinstrumenten“ behandelte Themabereich „Derivate und Sicherungsinstrumente“ soll in einer eigenen AFRAC-Stellungnahme veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung ist für Ende September 2010 geplant. Weiterlesen…
Seit der Einführung des Euro hat das Thema von Fremdwährungsdifferenzen im Rahmen der Bilanzierung bei österreichischen Unternehmen etwas an Bedeutung eingebüßt. Dennoch spielt es für international über den Euro-Raum hinaus operierende Unternehmen weiterhin eine große Rolle. Wie in diesem Beitrag gezeigt wird, kann das Thema der Fremdwährung in einem IFRS-Konzernabschluss neben den weithin bekannten Themen der Konsolidierung von ausländischen Tochtergesellschaften mit anderer funktionaler Währung sowie der Bewertung von Finanzinstrumenten in Fremdwährung auch im Rahmen der Aktivierung von Fremdkapitalkosten nach IAS 23 eine Rolle spielen. Weiterlesen…
Begriffsvielfalt und verschiedene Standards verwirren die Marktteilnehmer
Mit der Wirtschaftskrise hat sich der seit mehr als einem Jahrzehnt anhaltende Trend von Unternehmen zur Konzentration auf das Kerngeschäft und die damit verbundene Auslagerung von Dienstleistungen an Dritte (Outsourcing) massiv verstärkt. Richtig gemachtes Outsourcing kann erhebliche betriebswirtschaftliche Vorteile bringen. Andererseits darf nicht darauf vergessen werden, dass der Geschäftsführung immer eine gewisse Letztverantwortung verbleibt; Verantwortung kann nie vollständig an Dritte ausgelagert werden, vor allem, wenn es sich um Kernverantwortungsbereiche wie Rechnungslegung und internes Kontrollsystem handelt. Weiterlesen…
Das periodische Reporting nach IFRS/ US-GAAP und die Konzernsteuerplanung stellen gleichermaßen hohe Anforderungen an die Steuerabteilung und das Konzernrechnungswesen. Die Herausforderung liegt nicht nur in der Sicherstellung der Datenqualität, sondern auch in der Implementierung eines einheitlichen Reporting-Prozesses. Einen wesentlichen Aspekt des Tax-Reportings stellt die tax reconciliation / Überleitungsrechnung dar. Spätestens hier zeigt sich, ob die eingeholten Daten in sich stimmig und plausibel sind. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es immer wieder bezüglich der Aktualität der Steuerbilanzwerte zu Problemen kommt. Da die Steuerbilanz zumeist nur jährlich erstellt wird, müssen die latenten Steuern auf der Grundlage von geschätzten Steuerbilanzwerten ermittelt werden, und es kommt zu Abweichungen der geschätzten von den tatsächlichen Steuerbilanzwerten. Nach herkömmlichen Methoden ist die Ermittlung der latenten Steuern und insbesondere der umfangreichen Anhangsangaben nach IAS 12 bzw. FAS 109 kaum mehr zu bewerkstelligen. Weiterlesen…